Jeans ist nicht gleich Jeans. Teil 1


Januar 28th, 2009 von nadin

DIE JEANS

Das Muss in jedem Kleiderschrank ist die seid den 70er Jahren zelebrierte blaue Hose – die Jeans. Ob Jung, Alt, Mann oder Frau jeder hat sie.
Ich selbst habe unzählig viele und kaufe mir trotzdem jede Saison wieder mindestens eine neue Jeans…

Da es inzwischen so viele verschiedene Schnitte, Waschungen und Färbungen gibt, gleicht ja auch keine Jeans der anderen ;) aber ich glaube viele von euch können mich da gut verstehen.
Man kann unsere geliebte Jeans ja auch unkompliziert mit allem kombinieren, ob mit chicen Blazer oder mit einem sexy Neckholder-Top. Umso wichtiger ist die Wahl der richtigen Jeans.

Hier die wichtigsten 5 Tipps, die ihr bei einer Jeans beachten müsst:

1. Die Jeans sollte nie zu kurz sein, lieber etwas zu lang. Mit Highheels oder gekrempelt passt sie dann sicher.

2. Bevorzugt eher dunkle Farben, stone bleached Modelle (sehr hell, ausgewaschen) tragen auf

3. Achtet vor allem auf den Sitz der Po-Taschen: je enger die Taschen zur Mittelnaht hin aufgenäht sind, desto kleiner und knackiger wirkt der Po

4. Aufgesetzte Taschen an der Jeans mit zusätzlicher Blende machen den Hintern runder und voller

5. Eine Jeans soll entweder knackig sitzen oder deutlich zu weit sein, alles andere wirkt wie gewollt und nicht gekonnt

UND HIER DAS KLEINE JEANS-LEXIKON

Denim
Der Basis-Jeansstoff Denim (amerikanische Kurzform für Serge de Nimes) ist eine indigoblaue Köperware, die seit dem 18. Jahrhundert als Bekleidungsgewebe produziert wird

Black Denim Jeans
- mit Anilinschwarz wird die Kette des Denim schwarz gefärbt
- sehr farbecht
- durch so genanntes Mercerisieren wird die schwarze Mantelfärbung des Black Denim stabilisiert, damit es ein schönes Schwarz bleibt

Stretch Denim Jeans
- man unterscheidet längs- und querelastische Denims
- längselastisch: sehr gute Bequemlichkeit beim Bücken und Sitzen
- querelastisch: sorgt zusätzlich für einen knackigen Sitz
- Hose sitzt wie zweite Haut, ohne einzuengen

Crushed Denim Jeans
- Denim mit speziellen Gewebsstruktureffekten, durch die zum Beispiel eine Optik von Sitzfalten entsteht

DIE PASSFORM
Die Passform ist alles. Eine Jeans kann noch so trendy sein, sie wird deine Silhouette nicht optimal zur Geltung bringen, wenn du das falsche Modell wählst. Hier ein Überblick über die Passformen:

Slim Fit Jeans

- enganliegende Jeansform, die körpernah getragen wird

Bootcut Jeans (ausgestellt)

- der Bootcut lässt das Bein länger und schlanker aussehen
- niedrige Taille
- zum über die Stiefel tragen geeignet

Comfort Fit Jeans

- bequeme Form mit mehr Oberschenkel und Gesäßweite

Loose Fit Jeans

- komfortable weite Hüftform, die nach unten keilförmig zuläuft

Regular Fit Jeans

- klassische Jeansform mit geradem Beinverlauf
- saubere Linie
- Passform für alle Altersgruppen und Körperformen

Tight fit Jeans

- eng geschnitten

Baggy Jeans

- im Oberschenkel weit

Straight Jeans

- gerades Bein

Low waist Jeans

- Hüfthosen, niedrige Leibhöhe

Worker Jeans

- Arbeitsstil, lockerer Schnitt mit Taschen auf den Beinen

Anti fit Jeans

- soll nicht richtig sitzen…………………..

So viel fürs erste zur Jeans im Teil 2 geht es dann weiter.



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