Der verlorene Sohn


Februar 9th, 2009 von nadin

„Der verlorene Sohn“ – Tagelang habe ich mich auf diesen Film gefreut, wie könnte ich denn auch anders mit einer so grandiosen Inszenierung?!

Hier für euch ein kleiner Nachbericht und für diejenigen die diesen Film noch nicht gesehen haben vielleicht ein Anreiz doch noch ins Kino zu gehen.


„Wo ist mein Kind?“

Als Christine Collins eines Abends von der Arbeit nach Hause kommt, ist ihr neunjähriger Sohn Walter verschwunden – der Alptraum jeder Mutter!!!
Eine monatelange Suche der Polizei von Los Angeles beginnt, bis Christine eines Tages die erlösende Nachricht erhält – ihr Sohn wurde lebend gefunden! Doch erst jetzt beginnt der eigentliche Leidensweg der Mutter, denn dieser Junge ist nicht ihr Sohn, sondern ein von der Behörde instrumentalisiertes Kind und als ob dies nicht schon Schicksalsschlag genug wäre wird sie auch noch für unzurechnungsfähig erklärt und in eine psychiatrische Anstalt eingewiesen und nur weil sie die Suche nach ihrem wahren Sohn vorantreiben möchte.

Einzig der beliebte Radioprediger Gustav Briegleb schlägt sich auf ihre Seite im Kampf gegen die
staatliche Gewalt
und ist während des ganzen Filmes ihr Begleiter und seelischer Beistand.
Wie es aber weitergeht, welche Strapazen Christine noch durchstehen muss und ob ihr wirklicher Sohn schlussendlich gefunden wird, müsst ihr euch aber schon selbst anschauen…

Anfangs wirkt „Der verlorene Sohn“ wie ein banales zeitgenössisches Familiendrama und Thriller, aber ab der zweiten Hälfte kommt noch ein weiteres Leitthema hinzu, das durch Horrorelemente besticht – hier werden verschiedene Handlungsstränge, moralische Fragen und Genreelemente vereint. Somit beansprucht dieser Film mit zunehmender Laufzeit immer mehr Größe und regt zum mitdenken an. Trotz dieser Vielfalt ist der Film logisch aufgebaut und leicht zu verfolgen. Also hier ist meiner Meinung nach für jeden Geschmack etwas dabei ;)

Mein Fazit zu „Der verlorene Sohn“ – ein packender, spannender und bewegender Film, der von Anfang bis Ende das Interesse was in der nächsten Szene passieren wird nicht verlieren lässt. Ich kann diesen Film nur weiter empfehlen, denn er verspricht 2,5 Stunden Unterhaltung!!

Eure Nadin



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